39. Kamingespräch „Herstellung von Biokohle – ein sinnvoller Weg?“

3. Dezember 2015, 18.30 Uhr
„Herstellung von Biokohle – ein sinnvoller Weg?“

Die Herstellung von Biokohle verspricht neue Verwertungsmöglichkeiten für organische Abfälle und Reststoffe wie bspw. Grüngut, Gärreste und Klärschlämme. Mit neuen Verfahren wie der Hydrothermalen Carbonisierung (HTC) oder der trockenen Pyrolyse lassen sich interessante Produkte erzeugen, die sich für ganz verschiedene Einsätze und Verwendungsmöglichkeiten anbieten. Stichworte hierzu: Aktivkohlesubstitution bei Reinigungsprozessen, Bindung von Schadstoffen in Abwässern, Phosphorrückgewinnung,  Zuschlag bei der Erdenherstellung zur Verbesserung der Bodenqualität und -vitalität, etc.
Folgenden Fragen stehen zur Diskussion: Was ist Biokohle? Welche Herstellungsverfahren gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht? Welche Marktchancen zeichnen sich ab? Für welche Rohstoffe sind die Verfahren geeignet und welche Produkte lassen sich sinnvoll daraus herstellen?

  • „Biokohle – was ist das?“
    Prof. Dr. Andrea Kruse, Institut für Agrartechnik, Fg. Konversionstechnologie und Systembewertung nachwachsender Rohstoffe, Universität Hohenheim
  • „Eigenschaften und Verwendung von HTC-Biokohle aus Klärschlamm“
    Söhnke Neumann, Chief Sales Officer, AVA-CO2 Schweiz AG, Zug
    Bernd Jörg, Geschäftsführer, BEM Umweltservice GmbH, Ludwigsburg
  • „Erfahrungsbericht einer trockenen Carbonisierung und Gegebenheiten der Biokohlevermarktung“
    Christoph Zimmermann, Geschäftsführer, FETZER Rohstoffe + Recycling GmbH, Eislingen

Internationales Begegnungszentrum (IBZ) „Villa Eulenhof“, Robert Leicht-Str. 165, 70569 Stuttgart-Vaihingen

Kontakt: Andreas Sihler, kurs@kurs-net.de